Wir hatten dieses Regatta-Wochenende wirklich Glück mit dem Wetter. Die Sonne ließ uns an diesen beiden Tagen nicht eine Sekunde im Stich. Bei Sonnenschein fehlt es im Reffenthal dann aber leider oft an Wind, was uns am Samstag aber erstmal nicht abschreckte und es dann auch alle 9 Boote irgendwie an die Startlinie schafften.
Da dümpelten wir dann erstmal eine ganze Zeit in der Nähe vom Startschiff herum und freuten uns einfach an dem schönen Wetter und daran, auf dem Wasser zu sein. Als dann doch etwas Wind aufkam, blies Ulli zum Start der ersten Wettfahrt und wir schafften es auch, die erste Boje zu umrunden. Danach schlief der Wind leider wieder ein und die Wettfahrt wurde abgebrochen. Das gleiche wiederholte sich dann nochmal und so konnte Ulli an diesem Samstag leider keine Punkte und Plätze verteilen, was uns aber angesichts des schönen Wetters überhaupt nicht störte, denn an Land wartete ein leckeres Salatbuffet und Gegrilltes.
Hier geht unser herzliches Dankeschön an den Grillmeister Michael und allen, die bei der Vorbereitung mitgeholfen haben. Den Abend konnten wir dann mit einem gemütlichen Seglerhock und vielen schönen Geschichten beenden.
Am nächsten Morgen spürten wir dann doch einen Hauch von Wind und auch die Flaggen an den Masten taten, was sie sollten. Und so ließ uns Ulli Punkt 10 Uhr auslaufen und blies auch Minuten später, als alle an der Startlinie waren, zur ersten Wettfahrt. Auch hier schafften wir wieder die erste Boje, bis der Wind dann auch wieder einschlief und die Wettfahrt abgeblasen wurde. Ulli ließ sich davon aber nicht beirren und wir versuchten es dann 10 Minuten später nochmal. Diesmal schafften wir dann auch eine volle Runde.
Dabei zeigten Siggi und Harald mit ihrem Kielzugvogel einen beindruckenden Start und bauten ihren Vorsprung so weit aus, dass wir sie zeitweise kaum noch orten konnten. Sie kamen dann auch mit einem großen Vorsprung ins Ziel und gewannen damit verdient die diesjährige Vereinsmeisterschaft im Reffenthal und das, obwohl sie zur Teilnahme überredet werden mussten. Es lohnt sich also immer mitzumachen!
Ulli bedankte sich dann auch bei allen für ihre Teilnahme und beendete die Siegerehrung mit dem Wunsch, nächstes Jahr noch mehr Teilnehmer begrüßen zu können.
Bericht von Gregor und den Erstplatzierten Siggi und Harald
Vereinsmeisterschaft Reffenthal vom 18.05.2024 und am 19.05.2024
Vereinsmeisterschaft Otterstadt 2023
Endlich mal wieder ein Regatta-Bericht. Und dann auch noch von der eigenen Vereins-meisterschaft. Eigentlich könnte man fast sagen: der Jugendvereinsmeisterschaft, denn von den insgesamt 22 Booten waren 14 Jugendliche und zwei Jugendleiter. Zu Letzteren gehöre ich und zu ersten Julius, der sich freiwillig (!) bereit erklärt hat, den Bericht zu schreiben, obwohl der traditionell vom Drittplatzierten geleistet werden muss. Von ihm ist dann der Text in kursiv.
Am Samstag war der Wind auf dem Kollersee gut. Mit circa zwei bis drei Beaufort sind wir drei Wettfahrten gesegelt. Die erste Startgruppe mit der Yardstick-Wertung ist einmal zwei Runden gesegelt. Die zweite Startgruppe mit elf Optis ist immer eine Runde gesegelt.
Ja, der Samstag ist tatsächlich glücklich verlaufen. Wenn mal Wind ist, muss Uli ja die Gelegenheit nutzen und ans Maximum gehen. Da die Optis langsamer sind, segelten sie nur eine Runde, die anderen erstmal eine zum Ausprobieren und dann je zwei Runden. Drei Wettfahrten – da kann schon nichts mehr schief gehen. Die Vereinsmeisterschaft hatte schon mal ein gültiges Ergebnis. Ich hätte mir selbstverständlich wesentlich mehr Wind gewünscht, aber für die vielen Optis und die Newcomer im Laser stellten sich die Bedingungen optimal dar.
Am Abend haben wir Marshmellows und Stockbrot gegrillt. Zum Abendessen gab es Pizza aber viel zu viel. Danach haben wir dann noch ein bisschen am Feuer gesessen. Manche haben auf dem Dachboden geschlafen, andere auf ihrem Boot oder zu Hause.
Es hat sich wie Zeltlager angefühlt: Das Gelände war voll mit Booten und lärmenden Kids, die direkt das Lagerfeuer entfacht und gekokelt haben (, wobei ich noch kein einziges Marshmellow gesehen hätte, das nicht völlig verkohlt und verflüssigt gewesen wäre.) Der Abend ist recht mild und macht das In-die-Flammen-Starren wieder sehr angenehm. Ja, es gab tatsächlich mehr als genug Pizza! Und das in Anwesenheit von hungrigen Kindern! Statt einem Zeltdorf gab es ein gemeinsames Campieren auf dem Dachboden. Ich habe geschlafen wie ein Stein, aber andere konnten wegen des vielen Flüsterns, Kruschtelns und knarzenden Luftmatratzen dann weniger Ruhe finden. Ein Hauch von Landschulheim in der Jugend.
Am Morgen gab es dann Frühstück. Da der Wind am Sonntag nicht gut war, entschied sich die Wettfahrtleitung dazu, dass an diesem Tag keine Wettfahrten mehr gesegelt werden.
Die Steg- und Dachschläfer-Belegschaft frühstückt in kleiner Runde. Trotz Geheimhaltungsversuch kam heraus, dass ich Geburtstag habe und bekam ein Ständchen, das mich dann doch sehr gefreut hat. Ein guter Anfang für ein Wiegenfest.
Der Blick aufs Wasser und hoch zum Fahnenmast zeigte dann aber wieder die Otterstadt-Idylle: Sonnenschein, aber kein Wind. Der Vereinsstander hängt reglos am Mast und die Wasseroberfläche gleicht einer Eisenplatte. Mit den drei Wettfahrten von gestern war Uli aber dann auch nicht im Zugzwang jetzt noch eine Flautenrunde durchdrücken zu müssen. Ihr innerer Konflikt währte nur kurz, denn durch gutes Zureden ließ sie sich zum Abblasen überreden. Tröt, tröt, tröt. Regatta vorbei.
Zum Mittagessen gab es dann die Pizza vom letzten Tag. Danach war die Siegerehrung. Auf dem ersten Platz bei der Gruppe der Yardstickwertung war Beatrix Fontius. Den zweiten Platz belegte Volker Herrwerth. Auf dem dritten Platz war Arne Winkelmann. Den ersten Platz der Optis belegte Yannick, den zweiten Platz belegte Julius auf dem dritten Platz war Lorenz. Nach der Siegerehrung haben sich alle Optis noch gegenseitig in Wasser geschmissen.
Die schöne Tradition des Ins-Wasser-Werfens des Siegers ist ja fast schon in Vergessenheit geraten. Aber schon bei der Preisverleihung im Clubhaus haben die Kinder „Wasser! Wasser!“ skandiert und dann später auch tatsächlich ernst gemacht. Offenbar haben sie das bei der letzten Auswärtsregatta aufgeschnappt. Yannick wurde eingefangen, auf den Steg gezerrt und auf „Drei!“ ins Wasser geschmissen. Blieb noch Trixi, die wohl vergessen hatte, dass sie auch einen ersten Platz innehielt und sich arglos auf dem Steg herumtrieb. Autoschlüssel und Geldbeutel durften noch abgegeben werden, aber dann war auch sie dran. Wir zerrten sie auch vor zur Plattform, Hände und Füße gepackt, zweimal Schwung holen und bei „Drei“ loslassen. Letztendlich gab es dann aber kein Halten mehr und irgendwie waren ja auch alle Gewinner und mussten noch im Wasser landen.
Insofern eine sehr erfolgreiche (Jugend-)Vereinsmeisterschaft.
Julius und Arne
Impressionen von der Vereinsmeisterschaft Otterstadt 2023
Bilder von Klaus Hunziger
Vereinsmeisterschaft Dordrecht 2023
Impressionen von der Vereinsmeisterschaft Dordrecht 2023
Bilder von Karlheinz Neff
Bilder von Marion Schmidt
Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft Reffenthal am 20./21.05.2023
Bild von Gerald Werner
Das Los des Drittplatzierten: Ein Bericht von Gregor Kreth
Vereinsmeisterschaft Reffenthal 20.5./21.5.2023
Um die Vereinsmeisterschaft im Reffenthal nicht wie die Attacke (Variantaregatta) eine Woche zuvor absagen zu müssen, musste die in der ersten Woche erfolgte Zahl von 4 Meldungen zur Vereinsmeisterschaft unbedingt erhöht werden. Die Kanäle und Whats App Gruppen liefen daraufhin heiß. Dank Peter Muellers und Thomas Spingls Engagement konnten am Samstag dann 9 Boote zur ersten Wettfahrt an die Startlinie fahren.
Beim Auslaufen auf der Backbordseite des Stegs nahmen die DLRG und Fritz Schneider einige Boote in Schlepp da der Wind mit fast drei Windstärken das Auslaufen unter Segel unmöglich machte. Bei bewölkten Himmel aber auch immer wieder bei schönstem Sonnen-schein konnten wir an diesem Tag drei Wettfahrten um die beiden Bojen durchführen, Der Wind ließ uns dabei nur gelegentlich im Stich und blies mit 2-3 Windstärken sogar relativ konstant, was uns Reffenthäler überraschte. Die Richtung spielte dabei eine eher unter-geordnete Rolle da jede Himmelsrichtung mindestens einmal dran kam. So segelten wir am Ende der Wettfahrten hungrig und voller Eindrücke und Erlebnisse zurück zu unserem Stützpunkt wo uns ein tolles Abendessen mit Salaten, Grillfleisch und Nachtisch erwartete (hier auch noch mal ein herzliches Dankeschön an Michael, Barbara und Christl) und wir den Abend bei einem gemütlichen Seglerhock ausklingen lassen konnten.
Der Sonntag empfing uns dann wieder mit schönstem Sonnenschein und Temperaturen, die eher an den Monat Juli erinnerten. Der Wind hingegen zeigte sich nur selten, so dass Ulli es an diesem dann gut sein ließ und keine weitere Wettfahrt startete. Bei der Siegerehrung wurden alle auch die an diesem Tag nicht da sein konnten für ihre Teilnahme beglückwünscht und Barbara und Klaus Hausmann zu ihrem ersten Platz.
(Text von Gregor Kreth)
Ergebnisse der Vereinsmeisterschaft Dordrecht am 17./18.09.2022
Bilder von Dagmar Zimmermann
